5 Fragen auf dem Weg zur finanziellen Freiheit Ihres KMUs

Die finanzielle Situation eines KMU kann den Unternehmer in seiner Freiheit und Unabhängigkeit mehr oder weniger stark einschränken. Auf dem Markt existieren eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verbesserung und Erlangen der finanziellen Freiheit für jedes KMU. Wir zeigen Ihnen 5 Fragen auf, die sich jedes KMU auf dem Weg zur finanziellen Freiheit stellen sollte und geben Ihnen gleichzeitig anhand von vier Beispielen einen Einblick in mögliche Transaktionen.

1. Abhängigkeit von Kreditgebern

Ein zeitnaher Finanzierungsspielraum zur Nutzung unternehmerischer Chancen ist Voraussetzung, damit ein KMU nicht durch Finanzierungspartner in seiner Freiheit eingeschränkt wird. Was sich banal anhört, kann im Geschäftsleben einen starken Einfluss haben. Fragen Sie sich bereits beim Abschluss der Finanzierung, welche Abhängigkeit und Auswirkungen aus der Finanzierung entstehen.

2. Finanzielle Freiheit = Wirtschaftliche Freiheit

Können Sie Ihr Geschäft finanztechnisch so steuern, wie Sie es möchten? Es darf nicht sein, dass finanztechnische Gegebenheiten den Geschäftsalltag behindern oder sogar den Abschluss eines Geschäftes verhindern. In vielen Fällen existieren versteckte Finanzierungsmöglichkeiten, welche die finanzielle Freiheit des KMUs erhöhen können.

3. Abstimmung der Unternehmens- und Finanzierungsstrategie

Haben Sie eine Finanzierungsstrategie definiert und diese mit der Unternehmensstrategie abgestimmt? Eine Planung der finanziellen Lage ist für das langfristige Bestehen eines KMUs essenziell. Schnell kann ein Liquiditätsengpass in einem Konkurs enden. Lesen Sie dazu unseren Blog zu diesem Thema oder kontaktieren Sie uns direkt für eine persönliche Beratung.

Als Vermittler ist creditworld in der Lage, auf ein breites Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten zurückzugreifen.

Dadurch finden wir das für Ihr KMU ideale Finanzierungsinstrument, um ihre finanzielle Freiheit sicherzustellen und können durch das „cherry picking“ die besten Konditionen sicherstellen. 

4. Der Weg zur finanziellen Freiheit durch die richtigen Finanzierungsinstrumente

Sind Sie sich den eigenen Finanzrisiken bewusst? Kennen Sie Möglichkeiten, diese zu minimieren oder umgehen? Ist Ihnen bewusst, dass Sie Finanzierungsinstrumente zur Prävention eines Liquiditätsengpasses einsetzen können, da sie noch weitere interessante Fähigkeiten besitzen? Bekannte Finanzrisiken, wie beispielsweise das Fremdwährungsrisiko bei exportorientierten Unternehmen können angegangen werden.

5. Die Eigenkapitalquote

Betrachten Sie regelmässig die eigene Eigenkapitalquote oder ziehen Sie eine Optimierung ihrer Finanzierungsstruktur in Betracht? Ein Vergleich mit branchenüblichen Werten kann ein erster Anhaltspunkt für die eigene finanzielle Aufstellung sein. Für eine detailliertere Analyse empfehlen wir, die Struktur auf die individuellen Eigenschaften des KMUs anzupassen. So erreichen Sie ein Optimum zwischen finanzieller Freiheit und optimaler Eigenkapitalquote.

Einige Beispiele von Supply Chain Financing aus dem Erfahrungskatalog des creditworld-Teams

  • Die Metamorphose

    Vom Problemkind zum Vorzeigeschüler

  • Ausgangslage:

    Beim Kunden handelte es sich um einen Industriebetrieb, welcher im Handel und der Metallverarbeitung tätig ist. Das Unternehmen blickt auf eine langjährige Vergangenheit zurück und beschäftigt mehr als hundert Mitarbeiter an zwei verschiedene Standorten. Der Preisdruck im Metallhandel sowie im Bearbeitungsbereich liessen die Margen erodieren. Das machte es entsprechend sehr schwierig, die nötigen Investitionsmittel für die Modernisierung und Einkaufsoptimierung zu erhalten.

  • Ansatz:

    Die Ertragslage liess eine Erweiterung der herkömmlichen Bankfinanzierung nicht zu, ausserdem wäre eine Kapitalerhöhung nicht in der erforderlichen Zeit vonstatten gegangen. Die Finanzierung musste eine der heutigen Zeit entsprechenden Struktur angepasst werden. Eine adäquate Supply Chain Finance Lösung ist nötig, damit die Investitionen mit einer Finanzierung abgedeckt werden können.

  • Lösung:

    Die Absicherung wurde schlussendlich mit einer traditionellen Kreditversicherung abgedeckt, und der Einkauf der Ware hinweg zum Absatz vollumfänglich finanziert. Dieser Schritt entlastete die herkömmliche Banklinie massiv und erlaubte dem Kunden auch seine Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen. Investitionen konnte man als Vermittler durch entsprechende Kredite abdecken.

  • Vorteil:

    Durch eine moderne Supply Chain Finance Lösung konnte dem Kunden unabhängig von seiner Bilanz eine attraktive und umsatzkongruente Lösung für den Einkauf und Verkauf seiner Produkte geboten werden. Mit Hilfe der Kreditversicherung werden auch die kommerziellen Risiken wie Debitorenverlust, Produktionsrisiko und politisches Risiko minimiert und somit dem Kunden eine entscheidende Grundlage für seine Entscheidungen geboten. Der grösste Vorteil für den Kunden ist die durch den Verkauf der Forderungen verkürzte Bilanz gestärkte Erträge.

  • Perfect Planning

    Ab dem Reissbrett zur Maschine perfekt finanziert

  • Ausgangslage:

    Ein klassisches Maschinenbauunternehmen brauchte eine Finanzierungsstruktur um die gesamte Produktion ab dem Start eines Projektes bis hin zur Lieferung zu finanzieren. Das Hauptthema bei den Gesprächen mit dem Kunden waren, dass klassische Finanzierungen hier nicht greifen. Themen wie Einkaufsfinanzierungen und Absicherungen der Produktion sind keine üblichen Bankgeschäfte.

  • Ansatz:

    Das Ziel war der Aufbau einer Supply Chain Fiance Lösung vor dem Hintergrund, dass die Lieferanten aus Ländern stammen, welche klassischerweise von Finanzierungsinstituten ausgeschlossen werden.

  • Lösung:

    Die ausgearbeitete Lösung beinhaltete eine Spezialabsicherung im Bezug auf Länder Risiken, daneben mussten lange Produktionszyklen und eventuelle Anpassungen im Projekt berücksichtigt werden.

  • Vorteil:

    Dank der Lösung kann der Kunde heute Projekte und Kunden gewinnen, welche er üblicherweise aufgrund der geografischen und langer Produktionszeit abweisen musste. Ebenso sind seine Kunden ausserhalb diesen Risikoklassen neu in der Finanzierung inkludiert. Dies wiederum bringt dem Kunden den Vorteil, sämtliche Einkaufsvorteile zu nutzen. Gleichzeitig kann er seine Marge und sein Image als guter Zahler nachhaltig verbessern.

  • Ein Traum wird wahr

    Vom Imbissstand zum nationalen Generalimporteuer

  • Ausgangslage:

    Der Unternehmer erhielt aufgrund seiner persönlichen Kontakte die Möglichkeit, eine Lebensmittel Produktlinie eines ausländischen Herstellers in der Schweiz zu vertreiben. Der stetige Erfolg und das Wachstum trugen bald Früchte, so dass zwei grosse nationale Detailhändler planten, die Produkte in ihr Sortiment aufzunehmen. Das Volumen des Wachstums überstieg die Möglichkeit einer herkömmlichen Finanzierung. Die Bilanz des Unternehmens war zu klein, um eine solche Finanzierung darzustellen und gleichzeitig war der Hersteller nicht bereit, die langen Zahlungsziele der Detailhändler zu übernehmen.

  • Ansatz:

    Herkömmliche Absatzfinanzierungen waren nicht möglich, da die Detailhändler einerseits Abtretungsverbote vereinbarten und anderseits der Rückschub aus Aktionen oder Promotionen nicht abgedeckt werden konnte.

  • Lösung:

    Absatzfinanzierung realisiert dank einem speziellen Deckungskonzept und Lösungsansatz. Die Thematik mit dem Abtretungsverbot mussten wir rechtlich mit den Detailhändlern ausarbeiten, wodurch wir eine für alle Seiten passende Lösung gefunden haben.

  • Vorteil:

    Der Kunde profitiert von einer Absatzfinanzierung und konnte weiterwachsen. Dank der gewonnen Liquidität konnte der Kunde auch einen Skontoabzug profitieren, welcher die Kosten einer Finanzierung deckt. So gesehen hat der Kunde eine kostenneutrale Sonderfinanzierung.

  • Move on

    Von der One Woman Show zum Personaldienstleister mit 50 Mitarbeitern innert 18 Monaten

  • Ausgangslage:

    Die Unternehmerin war seit Jahren im Bereich Personaldienstleistung tätig und verfügte über ein sehr gutes Netzwerk. Dennoch war es schwierig, ohne entsprechend hinterlegte Sicherheiten eine Wachstumsfinanzierung zu finden.

  • Ansatz:

    Ziel war das Bereitstellen einer Absatzfinanzierung mit Absicherung der offenen Posten. Eine der Herausforderungen war das Sicherstellen einer schnellen Abklärung betreffend möglicher Limiten für einzelne Kunden.

  • Lösung:

    Aufbau einer spezifischen Absatzfinanzierungs-Lösung zur Sicherstellung des weiteren Wachstums des Unternehmens

  • Vorteil:

    Mit der Lösung hat das Unternehmen nun die finanziellen Freiheiten und kann sich schnell und unkompliziert auf den Kern seiner Aktivitäten fokussieren. Abklärungen über Kunden werden innert 24 Stunden in der Regel dem Unternehmen mitgeteilt.

Gerne beraten wir Sie persönlich hinsichtlich Ihrer Finanzierungsbedürfnisse.

Kontaktieren Sie uns über www.creditworld.ch,per E-Mail an info@creditworld.ch oder telefonisch auf 044 510 87 02.

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